Gerade in der heutigen Zeit leiden immer mehr Leute unter Rückenproblemen. Während der Arbeit sitzt man zuviel und auch nach der Arbeit hat man zu wenig gesunde Bewegung. Umso wichtiger ist es, nachts den Rücken zu entlasten. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Wasserbett als Alternative zu einem Bett mit einer herkömmlichen Matratze. Durch die Verteilung des Auflagedrucks werden sämtliche Gelenke entlastet. Auch akute Rückenschmerzen können durch die Wärme des Wasserbettes gelindert werden.
Eine Wassermatratze bringt noch mehr Vorteile für unsere Gesundheit. So sind gerade Allergiegeplagte nicht der starken Belastung durch Staub in der Matratze ausgesetzt.
Man kann verschiedene Sorten von Wasserbetten unterscheiden. Bei dem so genannten Softside-Wasserbett liegt die Wassermatratze in einer Schaumstoffwanne und kann so in jedes Bett eingebaut werden. Dagegen wird beim Hardside-Wasserbett die Matratze durch einen festen Möbelrahmen gestützt. Das Niveau-Wasserbett ist mit einem Ausgleichstank ausgestattet, um es an verschiedene Gewichte anpassen zu können.
Sonderformen sind Gel- und Schlauchwasserbetten. Bei Gelwasserbetten wird dem Wasser in den Wassermatratzen ein Granulat beigemengt, so dass ein mehr oder weniger dickflüssiges Gel entsteht, je nach Wunsch des Benutzers.
Nötiges Zubehör für ein Wasserbett sind neben der Heizung auch Pflegemittel. So kommt man durch Stromverbrauch und Pflegemittel auf laufende Kosten von 30 – 80 Euro im Jahr.
Dadurch, dass Wassermatratzen sehr viel hygienischer sind als herkömmliche Matratzen, muss man sich in der Regel auch nicht scheuen, ein Wasserbett gebraucht zu kaufen. Wichtig ist jedoch immer an das Gewicht von Wasserbetten zu denken und gerade bei alten Häusern vor dem Kauf sicher zu gehen, dass die Statik des Zimmers dem gewachsen ist.
Kategorie(n) Wohnen & Einrichten | Datum: Freitag, 28. März 2008
