Im fertigen Zustand ist das Stabparkett ein Holzfußboden, der im Inneren von Wohngebäuden oder Wirtschaftsgebäuden verlegt wird. Das Stabparkett besteht aus Parkettstäben, die aus Holz gesägt werden. Parkettstäbe sind in verschiedenen Größen erhältlich. Üblicherweise sind Abmessungen von 4 bis 8 Zentimeter Breite, 25 bis 100 Zentimeter Länge und einem Durchmesser von etwa 2 Zentimetern.

Mit dem Stabparkett lassen sich viele verschiedene Arten von Fußboden-Design verwirklichen. Wichtiges Kriterium ist die Ordnung der Muster, in denen die einzelnen Parkettstäbe verlegt werden. Die bekanntesten Muster sind Fischgrät-, Flecht- und Würfelmuster sowie den durch parallele und stoßversetzte Anordnung der Parkettstäbe verlegten Schiffsboden-Verband.

Weitere optische Beschaffenheiten ergeben sich aus der Wahl der Holzart, die vom Parkett-Hersteller verwendet werden sowie durch die Sortierung der Güte des Holzes in "rustikal" und in "natur".

Das Verlegen der Parkettstäbe zu einer Gesamtfläche erfolgt durch das Zusammenstecken der Nut- und Feder-Fräsungen an den Holzelementen und dem Vernageln der Stäbe auf dem Holzboden, soweit dieser vorhanden ist. Das Vernageln bleibt unsichtbar, da der Nagel schräg seitlich durch die Feder im Parkett getrieben wird und später nicht zu sehen ist.

Auf festem Untergrund (Steinboden) muß allerdings Stabparkett verklebt werden, wenn die Bodenfläche trocken und eben ist. Wichtige Hilfsmittel für die Herstellung dieser Eigenschaften sind Voranstriche und das Auftragen von Ausgleichsmasse, damit der Holzfußboden lange Freude macht.

Nach dem Verlegen der Parkett-Stäbe ist ein Abschleifen der Oberfläche erforderlich, was geeigneter weise maschinell erledigt wird. Nach dem dieser Arbeitsgang erledigt ist, kann die Oberfläche gegen Schmutz mit Öl oder Lack versiegelt werden.


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Kategorie(n) Wohnen & Einrichten | Datum: Sonntag, 14. Januar 2007