Getreide ist wohl das wichtigste und gesündeste Lebensmittel für die menschliche Ernährung. Es enthält sehr viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Faserstoffe (Ballaststoffe). Außerdem spendet es auf Grund seiner harmonischen Zusammensetzung von Kohlehydraten, Eiweißen und Fetten dauerhafte Energie und ist dadurch selbst für Ausdauersportler ein ideales Nahrungsmittel.

Harmonie in Form und Farbe

Schon in Form und Farbe spricht ein Getreidekorn das natürliche menschliche Schönheitsempfinden in besonderer Weise an, und der Duft von frisch gemahlenem Vollkornmehl lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen laufen.

Unbedingt frisch gemahlen

Um uns die wertvollen Inhaltsstoffe in vollem Maße erschließen zu können, ist es unbedingt erforderlich, das Getreide möglichst frisch gemahlen zu genießen. Denn schon kurze Zeit nach dem Mahlen beginnen sich die wertvollen Vitalstoffe zu zersetzen.

Geschichtliches über Körner

Bereits in alten Hochkulturen wurde frisch gemahlenes Getreide verzehrt. So hatten schon die Römer, selbst bei ihren Eroberungszügen, eine Getreidemühle im Gepäck. Auch wenn man eine solche Mühle nach heutigen Maßstäben nicht als Reisemühle bezeichnen würde, war es ihnen doch die Anstrengung des mühsamen Transportes wert. Wenn diese Mühlen auch von Menschenkraft betrieben wurden, so können sie doch mit einer modernen Handmühle kaum verglichen werden. Das Wesentliche bleibt jedoch das Gleiche: Nur wenn das Getreide kurz vor dem Verzehr gemahlen wird, nutzen wir das volle Gesundheitspotential der Körner für uns aus.

Kleine Mahlwerkkunde

Bei modernen Haushaltsgetreidemühlen werden im wesentlichen zwei verschiedene Mahlwerkstypen verwendet: Der Mahlstein und das Stahlmahlwerk. Mahlsteine haben den großen Vorteil, dass sie ein besonders flockiges Mahlgut erzeugen. Ein flockiges Mahlgut bietet dem Sauerteig und der Hefe eine deutlich größere Oberfläche und lässt daher Ihr Brot besonders leicht gelingen. Beim Stahlmahlwerk hingegen liegt der Hauptvorteil darin, dass es preisgünstiger ist als ein Steinmahlwerk und dass es sich zum Vermahlen von Ölsaaten besser eignet.

Die richtige Lagerung der Körner

Bei der Lagerung des Getreides sollten Sie darauf achten, dass keine Staufeuchtigkeit entstehen kann. Darum ist es wichtig, nur Behältnisse aus atmungsaktiven Materialien zu verwenden. Hierfür besonders geeignet sind daher Getreidebehälter aus Holz oder Leinensäcke.
Achten Sie bitte auch darauf, dass Ihre Körner so aufbewahrt werden, dass sie vor Schädlingen geschützt sind. Außerdem sollte ein Körnerspeicher das Getreide vor Licht schützen. Daher sind größere Glasflächen im Aufbewahrungsgefäß nicht von Vorteil.

Unternehmenseinträge zum Thema:
  » Regenbogenkreis: Gesunde Ernährung

Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu getreide mahlen getreidemühlen getreidequetschen haushaltsmühlen körnerspeicher kornspeicher stahlmahlwerk steinmahlwerk.

Kategorie(n) Naturkost | Datum: Mittwoch, 18. Juli 2007