Obwohl Nüsse und Kerne von bestimmten Früchten zur Weihnachtszeit besonders beliebt sind, können sie das ganze Jahr über einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung leisten. Sie bestehen aus einer Vielzahl von Inhaltsstoffen und im Gegensatz zu anderen Obstsorten (Nüsse sind botanisch gesehen Schalenobst) enthalten sie nur wenig Wasser; im Gegenzug liefern sie dem Körper Mineralstoffe, Vitamine (besonders B und E), Kalium, Magnesium und Phosphor.

Außerdem enthalten Nusskerne Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Fett. Da es sich dabei jedoch um ungesättigte Fettsäuren handelt, sind diese, in Maßen genossen, sogar förderlich für die Gesundheit, gelten sie doch als cholesterinsenkend und herzschützend.

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Nusssorten, von denen die Erdnuss die beliebteste in Deutschland ist – obwohl sie streng gesehen gar keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist. Die meisten Erdnüsse werden aus Argentinien, den USA, China und Indien importiert und sind bekannt und beliebt als Knabberartikel; außerdem werden sie oft in Schokolade eingesetzt.

Direkt hinter der Erdnuss folgt die Haselnuss. Diese Art Nüsse wächst am Haselnussstrauch und wird hauptsächlich aus der Türkei, den USA und den Mittelmeerländern importiert. Genutzt wird die Haselnuss häufig beim Backen, insbesondere zur Weihnachtszeit.

Auf den weiteren Plätzen folgen Mandeln, Cashewkerne, Pistazien, Walnüsse, Kokusnüsse und Paranüsse. Auch Esskastanien (Maronen) gehören zu den Nüssen, sind aber weniger beliebt.

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Kategorie(n) Naturkost | Datum: Donnerstag, 08. Februar 2007