Die Wüstenpflanze, wie die sukkulente Aloe Vera auch genannt wird, gehört zu der Familie der Affodillgewächsen. Ihre ursprüngliche Heimart sind die Kanarischen Inseln, aber sie kann mittlerweile auch in anderen Trockengebieten in Europa, auf den Baleraren, Afrika und Amerika kultiviert werden.
Die echte Aloe kann der Mensch als Heilpflanze innerlich und äußerlich als Naturkosmetik anwenden. Innerlich angewendet soll der Saft der Aloe das Immunsystem schützen. Äußerlich in Form von Gel oder Creme angewendet kann sie bei den verschiendenen Hauterkrankungen unterstützend zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. So z.B. bei Abzessen, Prellungen, Akne, Herpes und Fusspilz. Die Aloe Vera Pflanze enthält ca. 300 verschiedene Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamine, Aminosäuren, Flavonoide, und Mineralstoffe. Von den Mineralstoffen sind besonders Magnesium, Selen, Zink und Calcium erwähnenswert. Das aus der Aloe Vera hergestellte Gel soll antibakteriell, antimykotisch (gegen Pilze) und anitviral (gegen Viren) sein. Das Gel wird in der Zahnmedizin auch als Gebisskleber eingesetzt.
Wie jedes andere Heilmittel auch, kann die Aloe Vera Nebenwirkungen hervorrufen. Wichtig zu wissen ist es, dass es zu Wechselwirkungen mit Hydro-Cortison kommen kann. Deswegen sollten Menschen mit Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen, die solche Medikamente verwenden, eine Verwendung mit Aloe Vera Produkten mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen. Daneben kann es bei der Einnahme von Aloe Vera Saft und Diabetikermedikamenten zu eine Blutdruckabfall kommen. Eine innerliche Überdosierung birgt die Gefahr des Nierenversagens.
Kategorie(n) Alternative Medizin | Datum: Montag, 14. Januar 2008
