Moderne Holzhäuser werden heute oft in Fertigbauweise errichtet. Hierzu bedienen sich die Hersteller überwiegend der Methode des Holztafelbaus, die dem Rahmenbau aus Holz sehr ähnlich ist.
Das Besondere an dieser Art der Fertigbauweise liegt darin, dass einzelne Module, die später das Holzhaus bilden, aus separaten Holztafeln zu Baukörpern gearbeitet werden. Die Holztafeln sind eine Konstruktion aus Rippen, die vorwiegend aus Massivholz oder aus anderen geeigneten hölzernen Werkstoffen und entsprechenden Planken aus Werkstoffen wie Gips oder Holz versehen sind. Fachlich unterschieden wird beim Holzhaus eine einseitige oder doppelseitig angebrachte Fläche aus Planken, für deren Befestigung Klammer und handwerksübliche Nägel oder metallische Holzschrauben verwendet werden.
Die Funktion der Gebäudesteile gibt die Ordnung der verschiedenen Tafeln für Wände, Decken und Dachflächen vor und macht es erforderlich, dass sie bereits bei der Herstellung im Werk in Größe und Zusammensetzung optimal gearbeitet werden. Eine langjährige und sachgerechte der Beschaffenheit des Werkstoffes entsprechend hervorragende spätere Nutzung als Holz-Fertighaus ist nur mit dieser Art und Weise der Fertigung zu erzielen und verspricht jahrzehntelanges Wohlbefinden und Komfort. Die Größe der im Werk gefertigten Großtafeln entsprechen in günstiger weise den Gebäudeabschnitten und werden oft schon vorab mit Türen- und Fenstermontage bedacht, was witterungsbedingte Nachteile während der Platzierung auf dem Baugrundstück vermeiden hilft. Die hohe Ausprägung der Vorfertigung bewirkt eine sehr exakte und mit nur geringsten Abweichungen verbundene Planumsetzung.
Weitere Vorteile dieses Hauses liegen in der regelmäßig vorhandenen optimalen Dämmung und den damit verbundenen Eigenschaften der Energieeinsparungen, welche durch die Verwendung weiterführender Haustechniken mit Wärmerückgewinnung und Solaranlage größte Ausprägung erreichen läßt.
Kategorie(n) Fertighaus | Datum: Sonntag, 29. Oktober 2006
