Ein künstlich angelegter Schwimmteich stellt eine Bereicherung für jeden Garten dar. Anders als der klassische Gartenteich, der vor allem als Ort der Ruhe und Einkehr beliebt ist, lädt der Schwimm- oder Badeteich zum Plantschen und Abkühlen im Wasser ein. Obwohl relativ belebt durch Aktivitäten wie Schwimmen und Baden, kann der Schwimmteich dennoch nicht nur von Pflanzen, sondern auch von Tieren wie Fische oder Frösche bewohnt werden. In der so genannten Regenerationszone, die der Teich außer dem Schwimmbereich besitzt, geht es vergleichsweise gemächlich zu. Hier wird das Teichwasser mithilfe von Wasserpflanzen auf sanfte und biologische Weise gereinigt, zwischen Regenerations- und Schwimmzone besteht ein Wasseraustausch.

Der Teichbau wird in der Regel von kompetenten Fachfirmen übernommen, einige Gartenbesitzer wagen sich aber auch selbst an die Umsetzung des anspruchsvollen Projektes Schwimmteich. Der Bau eines solchen Teichs ist nicht ganz billig, dafür fallen normalerweise für die Erhaltung geringere Kosten an als beispielsweise bei einem Swimmingpool. Schwimmteiche sollten regelmäßig gepflegt werden, die Wartungsarbeiten sehen in den einzelnen Jahreszeiten verschieden aus. Im Herbst beispielsweise sollte der Teich vor Laubfall geschützt werden, während im Winter ein lang anhaltendes Zufrieren verhindert werden muss

Neben dem Schwimmteichbau ist auch das Anlegen anderer Gewässerformen im Garten beliebt, Beispiele hierfür sind der Zierteich, der Bachlauf oder der Fischteich. Im Fischteich können nicht nur einheimische Arten leben, sondern auch exotische Fische. So werden außer den obligatorischen Goldfischen auch bei uns zunehmend die bunten Kois beliebter. Die Zierkarpfen können bis zu einer beachtlichen Größe heranwachsen und begeistern durch ihre farbliche Gestaltung nicht nur die Besitzer von einem Koiteich.


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Kategorie(n) Garten | Datum: Donnerstag, 13. Dezember 2007