Ein wichtiges und weit verbreitetes Kreditprodukt, das Banken oder andere Kreditinstitute anbieten, ist der Ratenkredit. Mit ihm werden auch größere Anschaffungen möglich, weil die Rückzahlung der aufgenommenen Summe zuzüglich Zinsen durch Raten in überschaubarer Höhe erfolgt. Der Ratenkredit wird als Kleinkredit meist von Privatpersonen in Anspruch genommen, um zum Beispiel das neue Auto oder Möbel für die Wohnung kaufen zu können. Wohl jedem ist inzwischen diese Kreditform bekannt und die meisten haben schon einmal einen Ratenkredit aufgenommen.
Zahlreiche Kreditinstitute werben mit günstigen Ratenkrediten. Woran erkennt man aber, ob der Kredit wirklich so günstig ist, wie er angepriesen wird? Ein Kreditvergleich verschafft Interessenten einen Überblick über angebotene Kredite; aussagekräftig ist der effektive Jahreszins, auch die Dauer der Laufzeit ist entscheidend. Oft hat der Kunde oder Kreditnehmer die Möglichkeit, die Laufzeit des Kredits an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Bei einer sehr langen Laufzeit ist mit relativ hohen Zinsen zu rechnen. Wird jedoch eine zu kurze Laufzeit gewählt, können die monatlichen Raten ziemlich hoch ausfallen, was sich vor allem dann schmerzhaft bemerkbar macht, wenn der Kreditnehmer einmal arbeitslos werden sollte. Ratenkredite sollten daher eine mittelfristige Laufzeit nicht überschreiten. Hilfreich ist die Überlegung, dass die Laufzeit des Kredits nicht über der Nutzungsdauer des mithilfe dieses Kredits finanzierten Objektes liegen sollte.
Banken wollen in der Regel den Kreditzweck erfahren, danach richtet sich häufig die Entscheidung für oder wider die Kreditvergabe. Der Kreditnehmer muss zunächst einen Antrag für den Kredit stellen, wenn diesem seitens des Kreditgebers entsprochen wird, erhält er die vereinbarte Summe ausbezahlt und zahlt diese plus Zinsen und eventuell anfallende Gebühren in Form von Raten, die über die gesamte Laufzeit gleich bleiben, zurück.
