Korkparkett ist oftmals auch unter dem Namen Korkfertigparkett zu finden. Man meint damit eine Bodenbeschichtung, die optisch dem Laminat oder einem Parkettboden sehr ähnelt. Korkparkett besteht aus drei Elementen. Zum einen gibt es eine Dekorschicht, weiterhin eine Mittellage und ein Gegenzug. Die einzelnen Paneele des Korkparketts können natürlich in verschiedenen Größen angefordert werden, der Standard entspricht jedoch denselben Maßen wie bei Parkett oder Laminat.
Zwischen zwei verschiedenen Oberflächen kann man bei Kork-Parkett wählen. Es gibt entweder eine versiegelte, oder eine geölte Oberfläche. Die offenporige Variante hat den Vorteil, dass sie natürlicher ist und noch atmen kann, während ein lackierter Korkboden an der Oberfläche komplett verschlossen und damit leichter zu pflegen ist. In offene Poren kann sich Schmutz einfacher festsetzen und ist damit auch schwerer zu entfernen.
Die Verlegung von Korkparkett funktioniert ähnlich wie bei Fertigparkett oder Laminat. Eine Unterkonstruktion mit Trittschalldämmung ist empfehlenswert, da hierdurch eine zusätzliche Wärmeisolation geschaffen wird. Eine abschließende Behandlung des Parketts, wie man es vom Echtholz her kennt, ist bei Kork jedoch nicht nötig. Bei Korkparkett sind keine Dehnungsfugen notwendig, was den Vorteil hat, dass man diese Bodenverkleidung auch im Badezimmer nutzen kann. Ein weiterer Vorzug ist, dass keine Verwendung von Übergangsschienen notwendig ist, wie es beispielsweise bei anderen Parkett-Varianten der Fall ist.
Die Aufbauhöhe des Korkparketts beträgt nur 4mm - ein großer Vorteil insbesondere für Renovierungen. Es handelt sich um eine flexible und einfach zu handhabende Möglichkeit, seinen Boden zu verkleiden. Korkparkett wird weiterhin auch als Klebekork bzw. Korkfliesen verwendet, und ist bereits in vielen Haushalten zu finden.
Kategorie(n) Baumarkt | Datum: Freitag, 26. Januar 2007
