Bangkirai Holz erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Je nach Herkunftsland kennt man dieses exotische Holz auch unter anderem Namen. So z.B. unter anderem als Yellow Balau, Sal, Gisok oder Yakal. Dieser Baum erreicht eine Wuchshöhe von ca. 50 Metern und wächst in den asiatischen Ländern wie Indonesien, Sri Lanka und Phillippinen.

Das frisch geschlagende Holz hat eine gelblich-grüne Farbe, welches beim Trocknen eine olivbraune Färbung erhält. Besonders beeindruckend ist, dass dieses Holz nicht auf Wasser schwimmt, was man seiner enormen Dichte zuschreibt. Da das Bankirai Holz sehr witterungsbeständig ist, wird es hier zu Lande sehr gern im Aussenbereich verwendet. Es ist zudem bis zu 50% fester als unser heimisches Eichenholz und benötigt in der Regel keine Schutzanstriche gegen Pilze, Fäule oder Insektenfrass. In den Ursprungsländern wird Bankirai besonders im Brücken- und Wasserbau eingesetzt. Aber auch als Eisenbahnschwellen, für Strommasten und im Schiffsbau.

Hier findet sich hauptsächlich die Weiterverarbeitung als Terrassenhölzer und Gartenmöbel und konkurriert somit mit dem Teakholz, welches ebenso für seine robuste und witterungsbeständige Eigenschaften sehr geschätzt wird. Gartenmöbel aus diesen Hölzern brauchen auch im Winter nicht untergestellt werden. Sie halten Wind und Wetter stand und brauchen im Frühjahr nur mit warmem Wasser einmal gereinigt werden. Zwar sind Möbel aus Bangkirai teurer als diese aus Weichhölzer, jedoch halten sie sehr viel länger und sind zudem pflegeleichter, da ein jährlicher Schutzanstrich wegfällt.


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Kategorie(n) Baumarkt | Datum: Montag, 14. Januar 2008