Stromerzeuger, die landläufig auch als Notstromaggregate bezeichnet werden, kommen zum Einsatz, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, die Stromversorgung aber dennoch aufrechterhalten werden muss, zum Beispiel in Krankenhäusern. Aber auch in abgeschiedenen Gebieten, die nicht über das Stromnetz mit elektrischer Energie versorgt werden, finden Stromerzeuger Verwendung. Es wird unterschieden in stationäre Einheiten, bei denen es sich in der Regel um große Notstromaggregate handelt, und kleinere, mobile Geräte.
Stromerzeuger bestehen aus Generatoren und Verbrennungskraftmaschinen. Der Antrieb kann entweder mittels Benzinmotoren oder auch mithilfe von Dieselmotoren erfolgen, wobei vor allem größere Geräte mit einem Dieselmotor betrieben werden. Die Aggregate werden durch einen elektrischen Anlasser oder durch einen Seilzug gestartet. Für den Privatgebrauch oder kleinere Unternehmen reicht im Normalfall ein tragbares Notstromaggregat aus. Vor allem im Einzelhandel ist die mobile Stromversorgung wichtig, weil durch Ausfall des Stromnetzes ansonsten Waren leicht verderben könnten.
Wesentlicher Bestandteil des Stromerzeugers ist der Generator, entweder in Form eines Synchron- oder eines Asynchrongenerators. Der Unterschied zwischen beiden Formen besteht in der Erregereinrichtung. So können die Synchrongeneratoren im Gegensatz zu Asynchrongeneratoren mit Selbsterregereinrichtung ausgestattet werden und sind dadurch inselbetriebsfähig. Stromerzeuger sind vielfältig nutzbar, beispielsweise auch im Rahmen des Katastrophenschutzes. Dabei können sie sowohl kurzfristig als auch über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden.
Die Kosten für Notstromaggregate setzen sich zusammen aus der Anschaffungsfinanzierung und den Aufwendungen für die Wartung. Insbesondere bei stationären Geräten werden zudem noch regelmäßig Testläufe durchgeführt, auch bei intaktem öffentlichem Stromnetz. Die Anschaffungskosten variieren entsprechend der Größe und Leistungsfähigkeit der einzelnen Notstromaggregate. Kleinere, tragbare Einheiten sind häufig schon zu moderaten Preisen im Fachhandel, auch bei Händlern für Elektromotoren, erhältlich.
Kategorie(n) Baumarkt | Datum: Donnerstag, 13. Dezember 2007
